Blaubeeren stehen auf Kaffee

Natürlicher Pflanzendünger

Ob Arabica oder Robusta – 7,2 Kilogramm Kaffeebohnen werden in Deutschland im Durchschnitt pro Jahr verbraucht. Der Kaffeesatz, der beim Aufbrühen unseres liebsten Heißgetränkes entsteht, wird meist einfach als Nebenprodukt entsorgt. Allerdings kann man weitaus mehr – als Kaffee – aus ihm herausholen. Beispielsweise als Dünger unserer Zimmerpflanzen.

Und so geht’s:
Wenn Du Deinen Kaffeesatz als Dünger verwenden möchtest, kannst Du ihn zunächst erst sammeln oder aber ihn direkt um die Pflanzen streuen. Wenn Du den Kaffeesatz sammelst, dann eignet sich ein luftiger, trockener Platz am besten. Sodass der Kaffeesatz gut austrocknen kann und nicht schimmelt. Auch wenn Du ihn direkt um die Pflanze streust, solltest du den Kaffeesatz kurz antrocknen lassen.
Streue den Kaffeesatz um den Wurzelbereich der jeweiligen Pflanze – etwa eine Hand voll. 
Kaffeesatz wirkt leicht bodenversauernd und reichert die Erde mit Humus an. Daher eignet er sich gut zum Düngen von Pflanzen, die sauren Humusboden bevorzugen, wie Blaubeeren oder Tomaten.
Wichtig: Arbeite den Kaffeesatz etwas in den Boden ein, sodass er nicht nur auf der Erde aufliegt. Eingearbeitet in den Boden zersetzt er sich schnell und seine Düngewirkung kann sich super entfalten.

TIPP: Bei Topfpflanzen kannst du vor dem Umtopfen ein wenig Kaffeesatz unter die Blumenerde mischen, um sie mit weiteren Nährstoffen und Spurenelementen anzureichern.