Just Breathe

Die letzten Wochen waren anstrengend und nervenaufreibend, gleichzeitig waren sie sehr schön. Es sind viele neue Dinge für uns passiert. Wir haben inspirierende Menschen kennen gelernt und sind auf neue Projekte gestoßen.

Manchmal fragt man sich natürlich, wo einem jetzt der Kopf steht. Man muss sich sortieren, sucht nach einer kleinen Ruhepause – nach dem mentalen Energieriegel sozusagen.

Was geholfen hat, war Meditation. Und ganz ehrlich, es funktioniert: Einfach mal in sich hinein hören, nichts tun, atmen. Fünf bis zehn Minuten am Tag reichen aus um eine messbare Wirkung im Gehirn zu erzeugen.

Klarheit

„Wenn wir nicht von Gedanken und Gefühlen übermannt werden, wird uns die eigene Innenwelt klarer, und wir werden zugleich aufnahmefähiger für die Innenwelt anderer.“ („Die Welt“)
Es ist der Schritt, den wir für einen Moment zurückgehen und uns selbst beobachten, der uns innere Klarheit verschafft. Gedanken und Gefühle werden dabei einfach nur betrachtet, man hört ihnen zu, lässt sie aber weiterziehen ohne sich mit ihnen zu identifizieren.

Klingt zu spirituell? Dabei ist es das gar nicht. Es mag am Anfang schwierig sein, seinem Kopfchaos zu folgen bzw. eben das nicht zu tun. Doch der Atmen hilft.

Eine kurze Atem-Meditation

Konzentriere Dich einmal fünf Minuten auf deinen Atem. Einatmen. Ausatmen. Zähle die Atemzüge bis der erste Gedanke Deine Konzentration stört. Manchmal fällt es einem erst nach ein paar Sekunden auf, das man in Gedanken schon wieder ganz woanders ist. Beginne dann wieder von vorne.

Wichtig ist dabei, dass Du versuchst tief in den Bauch einzuatmen. Die Bauchatmung beruhigt. Oft atmen wir viel zu flach ein und aus. Das war’s auch schon fast.

Beobachte danach, wie es Dir danach geht. Und wahrscheinlich bist du etwas entspannter. So geht es zumindest uns.

Hier findest Du noch mehr wissenschaftliche Hintergründe zur Meditation und zum Atmen.