Kaffee und Hoffnung

„Kaffee trinken, Hoffnung schenken“ das ist die Absicht von Fazenda da Esperança in Boppard, einer Gemeinschaft, die jungen Menschen mit Suchtproblemen hilft.
Entdeckt habe ich das tolle Projekt auf einem Streifzug durchs Mittelrheintal.

Café da Esperança

Im kleinen Rheinort Boppard angekommen und auf der Suche nach einem guten Kaffee, landete ich im Schokoladenladen Chocobar. Der zwar wie der Name vermuten lässt, schokoladenhaltige Getränke verkauft, aber ebenso ein tolles Kaffeehaus ist. Neben den verschiedensten Schokoladensorten aus der ganzen Welt, entdeckte ich im Regal die Bohnen von „Café da Esperança“.

Glücklicherweise war der Inhaber Ahmet da und konnte mir gleich ein paar Informationen zu der Bohnenpackung erzählen:
„Die machen richtig großartige Arbeit auf der Fazenda Boppard. Die Fazenda ist ein Ort, der jungen Menschen mit Suchtproblemen hilft. Menschen an die keiner glaubte oder geglaubt hat, denen wird da ein Neuanfang gegeben.“

Kaffeerösten als Heilung

Ich erfahre, dass das Kaffeerösten als Arbeitssektor auf der Facenda erschlossen wurde. Die Suchtkranken oder ehemals Suchtkranken sollen lernen Schritt für Schritt auf eigenen Beinen zu stehen. Beim Kaffeerösten und späteren Vertrieb werden verschiedene Kompetenzen geschult: Konzentration, Zuverlässigkeit, Präzision sowie gute Organisation und beim Verkaufen dann Freundlichkeit und ein guter Kundenumgang. Alles Dinge, die die jungen Menschen in ihr späteres Leben außerhalb der Facenda mitnehmen werden.

Alles in allem ein tolles Projekt.

Ich bedanke mich bei Ahmet und freue mich über meine neue Packung frischer Bohnen, die ich zuhause direkt in einen guten Kaffee umwandle.

Mehr über die Fazenda da Esperança in Boppard:
Café da Esperança